Donnerstag, 15.01.2026

Anstieg der Gewalt gegen Frauen: 308 getötete Frauen im letzten Jahr – Maßnahmen der Politik gefordert

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Im vergangenen Jahr wurden deutlich mehr Straftaten gegen Frauen registriert, insbesondere häusliche Gewalt nahm zu. Zudem wurden 308 Frauen und Mädchen getötet, hauptsächlich durch Partner oder Familienmitglieder. Die Politik erkannte Handlungsbedarf und plant weiterführende Maßnahmen.

Die Statistiken zeigen, dass im Jahr 2024 insgesamt 308 Frauen und Mädchen gewaltsam ums Leben kamen. Dies spiegelt den ernsten Anstieg von Gewaltverbrechen gegen Frauen wider. Besonders erschütternd ist die hohe Zahl der Opfer häuslicher Gewalt, mit fast 266.000 Betroffenen allein im letzten Jahr. Die überwiegende Mehrheit, nämlich 171.000 Personen, waren Opfer von Partnerschaftsgewalt, wobei Frauen und Mädchen besonders gefährdet sind.

Angesichts dieser besorgniserregenden Zahlen plant die Politik dringend benötigte Maßnahmen zum Schutz von Frauen. Unter anderem sind die Einführung der elektronischen Fußfessel, das Verbot von K. O.-Tropfen und der Ausbau von Frauenhäusern geplant. Diese Maßnahmen sollen helfen, die Gewalt gegen Frauen einzudämmen und Betroffenen zu unterstützen.

Die Zunahme häuslicher Gewalt wird auf verschiedene Faktoren zurückgeführt, darunter das gestiegene Kriminalitätsaufkommen und verändertes Anzeigeverhalten. Die steigende Rate von Tötungsdelikten unterstreicht die Dringlichkeit dieser Problematik und die Notwendigkeit zusätzlicher Unterstützung.

Insgesamt erkennt die Politik den Handlungsbedarf im Schutz von Frauen vor Gewalt. Angesichts des signifikanten Anstiegs bei häuslicher Gewalt und Tötungsdelikten werden verstärkte Maßnahmen und Finanzierung benötigt, um Frauen effektiv zu schützen und zu unterstützen.

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